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Die meistgenutzten Thermometer im alltäglichen Leben

Die meistgenutzten Thermometer im alltäglichen Leben

Thermometer spielen in unserem alltäglichen Leben eine große Rolle. Welche Thermometer werden am häufigsten genutzt?
Bild: depositphotos.com @ kocetoilief

Thermometer sind nicht nur wichtige wissenschaftliche Instrumente, sondern häufig auch für den privaten Gebrauch unverzichtbar.

Grundsätzlich existieren Thermometer, um Temperaturmessungen durchführen zu können. Im privaten Bereich werden sie am häufigsten dafür genutzt, die Körpertemperatur festzustellen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise prüfen, ob jemand unter Fieber leidet.

Thermometer haben allerdings auch abseits des medizinischen Bereiches ihre Daseinsberechtigung. Mit ihnen lässt sich beispielsweise die Temperatur des Aquariums überprüfen, man kann Wärmebrücken in der Wohnung aufspüren und auch sonst müssen immer mal wieder Temperaturen im alltäglichen Leben ermittelt werden – beispielsweise beim Grillen eines saftigen Steaks.

Im Folgenden stellen wir Ihnen deshalb die gängigsten Arten von Thermometern für den Heimgebrauch vor.

Quecksilber-Thermometer

Dieses Thermometer ist das klassische Modell. Es funktioniert mit einer Füllung aus Quecksilber, welche sich in einem schlanken Rohr befindet und entsprechend der Temperatur ausdehnt. Quecksilber-Thermometer findet man in vielen Haushalten auf dem Balkon oder auf der Terrasse.

Nachdem die Temperatur gemessen worden ist, bewegt sich das Quecksilber nicht automatisch wieder in seine ursprüngliche Position zurück, sondern muss dafür gedreht bzw. geschüttelt werden.

Der große Nachteil von einem Quecksilber-Thermometer ist der, dass das giftige Quecksilber im Falle einer Beschädigung auslaufen kann. Aufgrund des Risikos der Verwendung eines solchen Geräts, insbesondere in Haushalten mit Kindern, hat die EU den Verkauf von Thermometern mit Quecksilbern seit einigen Jahren verboten.

Dennoch gibt es ähnliche Varianten auf dem Markt, die nach demselben Prinzip funktionieren, aber stattdessen mit Gallium oder auch Gallinstan (eine Kombination aus Zinn, Gallium und Indium) gefüllt sind. Die Flüssigkeit bewegt sich innerhalb eines Röhrchens aus Glas entsprechend der Temperatur voran. Eine zugehörige Skala ermöglicht dann ein einfaches Ablesen.

Digitale Thermometer

Die meisten Haushalte verfügen heutzutage über ein praktisches Thermometer mit Digitalanzeige. Diese Variante wird unter anderem als LCD-Thermometer bezeichnet und misst die Körpertemperatur mit der Hilfe eines elektronischen Sensors. Die Messung wird dadurch vorgenommen, dass bei einer Temperaturveränderung ein anderer elektrischer Widerstand eintritt, den das Gerät registriert und anschließend auf einem LCD-Display anzeigt.

Somit haben digitale Thermometer gegenüber herkömmlichen Thermometern, die mit Gallium oder Quecksilber gefüllt sind, jede Menge Vorteile. Sie sind zum Einen absolut ungefährlich, zum Anderen aber auch sehr robust und leicht bedienbar. Die Messung wird binnen weniger Sekunden durchgeführt, danach ertönt zumeist ein heller Piepton, der über das vorliegende Messergebnis informiert.

Ein kleiner Nachteil: Für ein digitales Thermometer sind fast immer Batterien erforderlich, denn sonst funktioniert die Messung nicht. Wer keine Lust auf Batterien hat, sollte sich nach einem Digital-Thermometer mit Solarpanel umschauen.

Infrarot-Thermometer

Eine der modernsten Varianten des Thermometers ist das Infrarot-Thermometer. Bei diesem wird die Infrarotstrahlung gemessen, welche von verschiedenen Körperregionen, wie dem Ohr oder der Stirn, ausgeht. Infrarot-Thermometer verfügen über eine Art Linse, welche die aktuelle Strahlung erfasst und anschließend in einen Wert in Celsius umrechnet. Die Anzeige erfolgt danach über ein Display.

Der größte Vorteil eines Infrarot-Thermometers ist, dass es Messungen deutlich schneller durchführt als die anderen Varianten auf dem Markt. Aus diesem Grund verwenden auch Ärzte immer häufiger Infrarot-Geräte statt klassischer Fieberthermometer. D